Ida R. und Johann O.

Ab dem 15.08.2019 werden wir, Ida Rose und Johann Osewold, für ein Jahr in Obiya Palaro, Uganda sein. Dort leisten wir einen Freiwilligendienst, in den wir vom Bistum Münster, unserer Trägerorganisation, entsendet werden.

In diesem Blog möchten wir alle, die an unseren Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken interessiert sind, auf dem Laufenden halten.

Die Freiwilligen 2019/20

Mein Name ist Ida Rose, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Münster.  Zusammen mit meinen Eltern und meinen Brüdern Ali (17) und Lasse (20) wohne ich in Gremmendorf. Meine beiden anderen Geschwister Nele (23) und Nils (25) studieren und wohnen nicht mehr zuhause. In meiner Freizeit mache ich viel Sport, treffe mich mit Freunden und gehe mehrmals in der Woche Babysitten.

Und ich bin Johann Osewold aus Münster-Mauritz, auch 18 Jahre alt. In meiner Freizeit spiele ich am liebsten Fußball und Klavier. In den letzten Jahren war ich in der Schule in Projekten mit jüngeren Schülern aktiv. Außerdem war ich in St.Mauritz Messdienerleiter und Leiter in unserem Jugendtreff K.o.T..

Blogbeiträge von Ida und Johann:

  • Sendepause!Sendepause!
    Liebe Blogleser, nach diesem Eintrag wird nun etwas länger kein Eintrag folgen. Hier in Uganda haben die Schulkinder ihre großen „Sommerferien“/Trockenzeit-Ferien in den Monaten Dezember und Januar. Anfang Februar beginnt dann das neue Schuljahr. Die Schulferien bedeuten für uns eine lange arbeitsfreie Zeit hier in Obiya Palaro, weshalb wir uns auf unsere große Reise aufmachen. Wir melden uns im Februar wieder mit vielen neuen Eindrücken unserer Reise durch Ostafrika! Wir wünschen euch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen grandiosen Start ins Jahr 2020 Beste Grüße aus Obiya Palaro Johann und Ida Hier wurden auch schon fleißig Weihnachtsplätzchen gebacken Read more »
  • Wie sieht eigentlich euer Alltag aus?Wie sieht eigentlich euer Alltag aus?
    Das ist wahrscheinlich seit Beginn die meist gestellte Frage, die wir aus Deutschland bekommen haben.  Dabei ist es gar nicht so einfach nach ein paar Tagen oder Wochen schon von einem Alltag sprechen zu können. Deswegen haben wir den Blogpost etwas aufgeschoben. Vor allem am Anfang fiel es uns schwer, in einen Alltag zu finden. In unserem Projekt sind wir die ersten Freiwilligen, die für ein Jahr lang in der Schule, im Kindergarten und im Dormitory tätig sind. Somit waren noch keine Strukturen gegeben, in welchen Bereichen wir genau arbeiten werden. Nach gut 3,5 Monaten ist alles schon etwas strukturierter… Read more »
  • Beerdigung eines Acoli
    Dieser Blogpost hat leider einen traurigen Anlass: Ein sehr gut mit Father Cyprian befreundeter Priester aus Holy Rosary, unserer Nachbargemeinde, hat seinen Vater verloren. Nach kurzem Aufenthalt in unserem Health Centre und im Krankenhaus Lacor ist er letzten Samstag im Alter von 93 Jahren verstorben. So haben wir nun die Möglichkeit, Euch kurz in die Totenkultur der Acoli einzuführen. Einen Tag nach dem Tod des Mannes fand eine kleine Messe im Kreise der Familie statt, im Zuge derer der Körper in das Heimatdorf gebracht wurde. Schon am Tag danach war die offizielle Beerdigung. Wir konnten bei der Messe leider nicht… Read more »
  • „End of the year“-Party„End of the year“-Party
    Anfang November haben die Schüler der P7 (Siebtklässler unserer Primary School) ihre PLE (Primary Leaving Examination) geschrieben. Die Prüfungen werden in vier Fächern (maths, english, science and social studies) geschrieben, jeweils für 2:15h. Mit bestandener Prüfung gehen die Schüler für weitere 6 Jahre auf die Secondary School (siehe Blogpost Schulsystem in Uganda: https://freiwilligendienst-in-uganda.de/2019/09/20/die-schule-in-uganda/). Für die P7-Schüler stehen jetzt über zwei Monate Ferien an. Bevor die Kids unsere Schule verlassen, wollten wir sie noch richtig verabschieden, denn die Schule hatte keine Abschiedsfeier geplant. Dank der großzügigen Spenden, die wir beide vor unserer Ausreise von unseren Familien und Freunden oder auch bei… Read more »
  • Erste Eindrücke vom Südwesten UgandasErste Eindrücke vom Südwesten Ugandas
    In der Zeit vom 18.10. bis zum 27.10.19 haben wir Zeit mit Josi und Greta, den Freiwilligen aus dem anderen Bistum-Projekt in Uganda, verbracht. Das Projekt der Ewaldi Community School in Nakaseke, wo die beiden eingesetzt sind, besteht schon seit mehreren Generationen. Schaut gerne mal auf Josis und Gretas Blog vorbei:  http://fsj-uganda.blogspot.com/. Wegen einer Partnerschaft mit der Gemeinde St. Josef in Bocholt ist jedes Jahr in den deutschen Herbstferien eine Gruppe (~25 Personen) in Nakaseke zu Besuch, um eine Woche im Projekt mit anzupacken und die andere Woche Uganda zu bereisen (Ewaldi Children Education Fund: https://www.uganda-ewaldi.de/). Wir beide wurden eingeladen, beim… Read more »
  • Ist Ruanda die Hauptstadt von Uganda? –  Alles das Gleiche
    So wie Polen nicht Deutschlands Hauptstadt ist, ist Kampala die Hauptstadt von Uganda und Ruanda ein Nachbarland. Dieses kleine Beispiel soll Euch zeigen, wie wenig man über den jeweils anderen Kontinent weiß. Tatsachen werden oft zusammengefasst und generalisiert. Was wir genau damit meinen, wollen wir Euch an ein paar Gedanken und persönlichen Geschichten verdeutlichen.   Dabei wollen wir einerseits auf die europäische Sicht Afrikas und andererseits auf unsere Erfahrungen mit dem hiesigen Wissen über Europa eingehen. Als wir selbst angefangen haben, über ein Auslandsjahr nachzudenken, hieß es lange Zeit: „Ich will nach Afrika.“ Als ein Freund von Idas Bruder, der… Read more »
  • Von wegen Sauerkraut – Das Essen im Norden UgandasVon wegen Sauerkraut – Das Essen im Norden Ugandas
    Das Essen hier im Norden Ugandas ist sehr vielfältig, deswegen stellen wir euch mal ein paar Gerichte vor, die wir häufig essen. Dabei können wir nur über den Norden berichten, da sich das Essen im Süden aufgrund der klimatischen Bedingungen von dem Essen im Norden unterscheidet. Unser Tag beginnt meistens mit Toast und Tee/Kaffee, dazu gibt es Avocado und Odi (Erdnussmuß). Odi wird sowohl für süße, als auch für herzhafte Gerichte verwendet. Oft gibt es auch Chapati (Teigfladen in Öl gebraten) oder „Rolex“ (ein Omelette eingerollt in Chapati: „Rolex“ ist die mundläufige Abkürzung für „rolled eggs“). Chapati und Rolex bekommt… Read more »
  • 9. Oktober – Independence Day9. Oktober – Independence Day
    6 Tage nach dem Tag der Deutschen Einheit wird hier in Uganda am 9. Oktober jeden Jahres der Unabhängigkeitstag gefeiert. Uganda war nämlich von 1900-1962 unter britischer Herrschaft. Nach Verhandlungen mit London wurde Sir Milton Obote im Mai 1962 zum ersten Regierungschef Ugandas gewählt. “Uhuru”, wie dieser Feiertag auf Acoli heißt, wird meistens mit der Familie verbracht. Viele Städter fahren also raus auf’s Land in’s Village ihrer Familie. Wie an allen besonderen Anlässen, gibt es zu “Uhuru” sehr viel Essen. Fleisch darf dabei an Festtagen auf keinen Fall fehlen. Abends finden sich viele Menschen dann in den Städten oder den… Read more »
  • „What’s your name?“ – Alles rund um Namen
    Auf der Suche nach interessanten Themen sind wir auf das Thema der Namen und Namensgebung gestoßen. Hier in Uganda hat man nämlich nicht einen Vornamen, vielleicht einen zweiten Namen und dann einen Nachnamen, wie es in Deutschland üblich ist… Ein/e kleine/r Ugandi bekommt stets zwei Namen gegeben: einen westlichen und einen traditionalen Namen, also einen aus der Sprache des Volkes Acoli (Volk hauptsächlich aus dem Norden Ugandas). Der westliche Name ist englisch, könnte also auch in den USA oder Großbritannien auftauchen. Der kleine Sohn unserer Mentorin heißt zum Beispiel Cyrus, andere Beispiele sind Cameron, Owen, Joseph, Nelly, Vicky, Sandra, Wilma,… Read more »
  • Die Schule in UgandaDie Schule in Uganda
    Nach den vierwöchigen Ferien hat in Uganda die Schule wieder begonnen. Weil wir als Freiwillige ab jetzt oft in der Schule tätig sind, möchten wir Euch kurz in das ugandische Schulsystem einführen. Das Schuljahr beginnt ein Uganda immer im Februar nach den großen „Sommerferien“, die im Dezember und Januar während der heißen Trockenzeit liegen. Es gibt zwei weitere Ferienzeiten, sodass das Schuljahr in drei „Terms“ eingeteilt ist. In Uganda nimmt die sogenannte „Nursery School“ die Rolle des deutschen Kindergartens ein. Vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr werden die Kinder dort unterrichtet. Ja, es wird im Kindergartenalter unterrichtet! „Fächer“ sind hier… Read more »
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