Alle Beiträge von Sabine Schmitz-Hövener

Besuch aus Uganda

Wir freuen uns sehr auf den Besuch aus unserer Partnergemeinde St. Mauritz Obiya Palaro, Uganda: Father Cyprian Odongo, Father Eric Uma und die Sozialarbeiterin Kevin Amito werden vom 21. Juni bis zum 18. Juli zu Gast in Münster sein. Insbesondere Fr. Cyprian und Fr. Eric werden in unserer Gemeinde präsent sein, die Heilige Messe mitfeiern und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Außerdem werden unsere Gäste das Sommerfest im Kindergarten St. Mauritz mitfeiern und die Grundschule St. Mauritz besuchen. Sie werden beim Gospel-Benefizkonzert am 23. Juni natürlich mitklatschen und –tanzen. Darüber hinaus werden wir mit ihnen die Sasse-Kornbrennerei in Schöppingen besuchen und einige Handwerksbetriebe, die sie interessieren. Dass wir weiterhin einen Termin im Bistum haben, um darüber zu sprechen, ob die Uganda-Hilfe auch offiziell Freiwillige des Bistums nach St. Mauritz Obiya Palaro entsenden kann, ist ganz großartig; auch ein Gespräch mit dem Generalvikar ist fest eingeplant. In Warendorf wird Fr. Cyprian den Abiturgottesdienst des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums konzelebrieren und den Tag für Afrika am AWG sowie die Projekttage der Schule begleiten. Natürlich feiern unsere Gäste die Hlg. Messe anlässlich des silbernen Priesterjubiläums unseres Pastors Torsten Jortzick mit und feiern anschließend mit ihm. Auf den Ausflug des Kirchenchores St. Mauritz freut sich Fr. Cyprian schon, denn da war er schon einige Male dabei. Nicht zu vergessen sind auch die Termine, die die drei Ugander mit den jungen Freiwilligen haben: Grillen, Swine-Golf und sogar ein Ausflug ans Meer.

Dass bei all den Terminen noch Zeit bleiben muss für eine Vollversammlung der Uganda-Hilfe St. Mauritz ist unerlässlich, denn was kann besser sein, als die nächsten Schritte des Projektes mit unseren Freunden aus Uganda direkt, live und hautnah, besprechen zu können.

Wir freuen uns also auf eine abwechslungsreiche Zeit voller spannender Begegnungen mit unseren ugandischen Besuchern.

Pferde für die Uganda-Hilfe auf dem Pfarrfest St. Mauritz

Die Sonne lachte, als sich an ihrem Patronatsfest die Gemeinde St. Mauritz nach einem fröhlichen Familiengottesdienst um ihre Pfarrkirche versammelte, um den Heiligen Mauritius zu feiern.

Und mittendrin – wie immer – die Uganda-Hilfe St. Mauritz, die in diesem Jahr dazu einlud, der Partnergemeinde St. Mauritz Obiya Palaro in Norduganda Glückwünsche zum 25-jährigen Geburtstag zu schicken. Da lag eine überdimensionale Postkarte bereit, in der Mitte ein Bild der Mauritzkirche und rundherum genügend Platz für Grüße, gute Wünsche und Unterschriften. Dieses Angebot nahmen viele Gemeindemitglieder sehr gerne an und waren sie erst einmal am Stand der Uganda-Hilfe, entdeckten sie so manches, was sie dann auch noch käuflich erwarben. Da die Einnahmen ja eins zu eins ins Projekt fließen, wurde die Kaufentscheidung sicher so manchem erleichtert. Die Renner waren diesmal Elefanten – als Stofftier zum Knuddeln, aus Bananenblättern oder auch nur auf Stoff gedruckt.

Judith Everding, gerade erst aus Uganda zurück, schaute ebenso am Uganda-Stand vorbei wie die Familie Baumeister, die in knapp 3 Wochen zusammen mit Pastor Torsten Jortzick, Pfarrer Spindelmann und der Familie Schmitz-Hövener erstmalig ins Projekt reisen wird. Vorfreude und sicher auch eine gehörige Portion Aufregung kennzeichnen die Stimmung wohl am treffendsten.

Ein paar Schritte weiter verkaufte die Bücherei St. Mauritz aussortierte Bücher und CDs ebenfalls zu Gunsten der Uganda-Hilfe. Dort konnte man sich auch über die gerade neu entstehende Bücherei in St. Mauritz Obiya Palaro informieren. Ein paar Fotos zeigten den Fortschritt dieses Projektes von Luzia Bruns, die z.Zt. in Uganda die neue Bücherei organisiert und aufbaut. Dass am Ende fast 300 Euro in der Spendendose der Bücherei waren, ist einfach großartig. Danke!

Im späten Nachmittag wechselten dann noch selbst gebastelte, ganz wunderbare Holzpferde mit eigenem Namen und Pferdepass in einer Versteigerung den Besitzer. Es ist sicher ein Verdienst von Carmen Schüttler, die die Versteigerung sehr engagiert in die Hand nahm, dass fast 500 Euro zusätzlich für das Uganda-Projekt zusammen kamen. Hierfür möchte sich die Uganda-Hilfe ganz herzlich bei der Bastelgruppe um Helga Stählker bedanken, die ganz viel Arbeit und Energie investiert hat. Danke!

Es war ein insgesamt sehr gelungener wunderbarer Spätsommertag und via WhattsApp konnte Father Cyprian im fernen Uganda an vielen schönen Momenten direkt teilhaben – O-Ton: „Oh, so wonderful horses“- und sich über die großzügigen Spenden für seine Gemeinde freuen.

Uns bleibt nur allen, die sich für uns engagiert haben, von Herzen zu danken!

Apwoyo!

Vortrag: Die wunderbare Reise des Stiftstrompeters nach Uganda

Als am Sonntagnachmittag Thomas Stählker, der Stiftstrompeter von St. Mauritz, zu seinem Reisebericht eingeladen hatte, war das Pfarrheim pickepacke voll.

Neben den ehemaligen Pfarrern der Gemeinde Wolfgang Spindelmann, Pater Hans-Ulrich Willms und Pater Ernst Schmitt und den heutigen Pastoren Thorsten Jortzick und Dr.Sylvester Ihuoma wollten jede Menge Pfarrmitglieder und andere Interessierte sehen und hören, wie es ihm in der Partnergemeinde St. Mauritz Obiya Palaro ergangen war und was aus seinem Gastgeschenk, einer nagelneuen Trompete und mehreren gebrauchten Instrumenten, geworden war.

Bei Kaffee und Plätzchen, die die Familie Baghdan aus Damaskus, wohnhaft in St. Margareta, gebacken hatte, machte man es sich gemütlich – und wurde nicht enttäuscht: Thomas Stählker erzählte mit viel Humor und sichtlich begeistert von seinen Erlebnissen in Uganda und zeigte viele Fotos. Mithilfe kurzer Videosequenzen ließ er sowohl die afrikanische Musik als auch seine eigenen Trompetensolos, um die er in St. Mauritz Obiya Palaro immer wieder und wieder gebeten worden war, im Pfarrheim erklingen. Und so lauschten an diesem winterlichen Nachmittag die Mauritzer in Münster der Musik der Mauritzer in Norduganda, sowohl bei festlichen Gottesdiensten als auch bei den Proben der Brassband in Obiya. Thomas Stählker erzählte, dass er manchmal mehrere Stunden mit den Jugendlichen in brütender Hitze geprobt habe, so groß sei die Begeisterung gewesen.

Der Vorsitzende der Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V., Ulrich Schmitz-Hövener, betonte in seiner kurzen Ansprache, dass diese Reise, zusammen mit einem Vollblutmusiker, für Vorstandsmitglied Georg Altrogge und für ihn selbst, wieder eine ganz besondere gewesen sei und bedankte sich bei Thomas Stählker für einen ganz eigenen und bereichernden Beitrag zum Projekt. Wie wunderbar, dass es nicht mehr ausschließlich um das bloße Überleben gehe, um Wasser, Nahrung und Bildung, sondern auch um gemeinsames Musizieren, das ja bekanntlich ganz besonders verbindet. Die Information, dass der Ausbau der Medizinstation zu einem kleinen Hospital gut vorangeht und die Bodenplatte bereits fertiggestellt ist, interessierte die Mauritzer, die regelmäßig das Projekt verfolgen, natürlich auch.  

Abschließend zeigte Thomas Stählker Bilder aus dem Murchison Falls National Park, die die Schönheit dieses Landes, der Perle Afrikas, noch einmal unterstrichen. Besonders die Löwenbabys hatten es den kleinen Besuchern angetan, aber auch die Giraffen, Nildpferde und Krokodile. 

Als der Stiftstrompeter am Schluss darauf hinwies, dass jetzt zwar schon etliche Trompeten in Obiya seien, aber noch Posaunen fehlen, war klar, dass er wohl nicht das letzte Mal in Uganda gewesen ist. Und so steckte so mancher Besucher beim Verlassen des Pfarrheimes noch eine üppige Spende in die Spendenbox, für die sich die Uganda-Hilfe hiermit sehr herzlich bedankt.

Tag der offenen Tür am Augustin-Wibbelt-Gymnasium

Obwohl das Augustin-Wibbelt-Gymnasium 2019 mit dem Gymnasium Laurentianum in Warendorf fusionieren und leider seinen Namen verlieren wird, war der Andrang am Tag der offenen Tür auch in diesem Jahr wieder groß. Noch immer vertrauen die Warendorfer also dem Aufbau-Gymnasium, das so viele Schülerinnen und Schülern durch außergewöhnliche Fördermaßnahmen und intensive Zuwendung zum Abitur geführt hat.

Und selbstverständlich war auch wieder die Uganda-Hilfe vertreten, die das Schulleben am AWG seit fast 20 Jahren mit geprägt hat. Vor zwei großen Info-Tafeln in der Eingangshalle der Schule haben Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse den Besuchern Schmuck und Täschchen aus Uganda angeboten und auf Nachfragen gerne Auskunft über das Uganda-Projekt der Schule gegeben. 

Ein voller Erfolg: Über 560,00 Euro für das Krankenhaus in Obiya Palaro in Ostuganda – Schülerinnen und Schüler des AWG auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg

An diesem regnerischen und kalten Sonntag im November schellte der Wecker sehr früh: Bereits um halb sieben machten sich die ersten Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums auf den Weg zu ihrem Stand auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg und packten aus, was sie in den letzten Wochen gesammelt hatten und heute anbieten konnten: Bücher, Spiele, CDs, Taschen, Kleidung, Glas, Keramik und Porzellan, sowie Weihnachtsschmuck und sogar ein paar Kleinmöbel.

 Deutlich und für jeden sichtbar war über ihrem Stand zu lesen, dass sie nicht für sich selbst, sondern für das Uganda-Projekt ihrer Schule dort standen, und so fragte mancher Passant nach und bekam einen Flyer mit Informationen zum Projekt in die Hand gedrückt.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich den Tag im Vorfeld in mehrere Schichten am Stand aufgeteilt, so dass der rund um die Uhr von 7 – 17 Uhr besetzt war. Einigen gefiel es aber so gut, dass sie länger blieben, sich als wahre Verkaufsgenies entpuppten und ihre Klassenkameraden unterstützten. Ein paar ihrer Lehrer vom AWG kamen auch vorbei und durften den Stand natürlich erst wieder verlassen, nachdem sie etwas gekauft hatten – ob sie es nun brauchen konnten oder auch nicht…

 Leider gab es hin und wieder ein paar Schauer, aber die Schülerinnen und Schüler konnten sich glücklicherweise ganz in der Nähe bei einer Mitschülerin immer wieder aufwärmen. Sie priesen ihre Waren unverdrossen an, so dass tatsächlich ein Großteil über den Ladentisch ging. Die Klassensprecherin konnte am Ende des Tages zusammen mit dem Vorsitzenden der Uganda-Hilfe weit über 500 Euro zählen. Auch im aufgestellten Spenden-Elefant waren noch etwa 60 Euro, so dass sich der Einsatz auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg wirklich gelohnt hat. 

Ein dickes Dankeschön geht an alle, die der Klasse geholfen haben, danke für die Organisation eines Platzes auf dem Markt, für die Bereitstellung eines Anhängers, für den Transport der Sachen, für heiße Getränke und einen warmen Ofen etc. etc.

 Aus Uganda schickte Father Cyprian, der die Klasse von seinen Besuchen am AWG ganz gut kennt, noch am selben Abend eine SMS: „This is fantastic, thanks a lot for the trememdous work well done. Blessings to you all. Greetings from St. Mauritz Obiya Palaro.”

Die 8. Klasse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums „trödelt“ auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg für das Ugandaprojekt der Schule

Sonntag, 6. November, 7 – 17 Uhr

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums zeigen immer wieder großes Engagement, wenn es um das Ugandaprojekt ihrer Schule geht. Father Cyprian aus Uganda und auch ihre Klassenlehrerin haben viel aus dem afrikanischen Land erzählt und jede Menge Bilder gezeigt, so dass die Schülerinnen und Schüler verstanden haben, wie sehr die Menschen im Norden Ugandas nach wie vor Hilfe brauchen und wie sehr Projekte und Aktivitäten hier den Menschen in St. Mauritz Obiya Palaro helfen können.

Der neueste Plan: Die Klasse wird auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg Trödel verkaufen und mit dem Erlös den Krankenhausbau in St. Mauritz Obiya Palaro unterstützen.

Die bereits bestehende Medizinstation wird gerade zu einem kleinen Krankenhaus ausgebaut, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung vor Ort weiter zu verbessern.

Seit ein paar Tagen sammeln die Schülerinnen und Schüler nun Dinge, die sie verkaufen wollen und da ist so einiges zusammengekommen: Bücher, alte Teddys, Spielzeug, Platten und Cds, Tischdecken, Weihnachtsschmuck, Porzellan, Kleidung und vieles, vieles mehr.

Herzliche Einladung, am Sonntag, dem 6. November am Stand der Klasse in Sassenberg auf der Schürenstraße 44 vorbeizuschauen und natürlich auch etwas zu kaufen, so dass sich der Einsatz für alle lohnt. Die Schülerinnen und Schüler werden von 7 – 17 Uhr im Einsatz sein.
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Die Uganda-Hilfe St. Mauritz auf dem Pfarrfest St. Mauritz: Jede Menge Bücher und eine Trompete

Als am Sonntagmorgen das Patronatsfest mit einer festlichen Messe in unserer St. Mauritz-Kirche begann, kamen auch im über 6000 km Luftlinie entfernten Uganda die Christen in St. Mauritz (Obiya Palaro) zusammen, um unseren gemeinsamen Namenspatron Mauritius zu feiern. Father Cyprian, Gemeindepfarrer von St. Mauritz Obiya Palaro, schickte Fotos vom feierlichen Gottesdienst dort und Uli Schmitz-Hövener wiederum versorgte die afrikanischen Freunde mit Fotos von unserer Feier.

 

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ – er braucht auch Musik und Bücher.

Nach diesem Motto hat sich die Pfarrbücherei St. Mauritz für das Projekt, in unserer Partnergemeinde St. Mauritz Obiya Palaro in Uganda eine Bücherei einzurichten, auf dem anschließenden Pfarrfest am 25. September engagiert. Jede Menge ausrangierte Bücher wurden von dem Team der Bücherei um Cornelia Jungkamp zu Gunsten der Uganda-Hilfe St. Mauritz an den Mann und natürlich auch an die Frau gebracht. Mit verkauft hat auch Luzia Bruns, die  das Büchereiprojekt ins Leben gerufen hat, das ihr seit ihrem Aufenthalt in Uganda  besonders am Herzen liegt. Und tatsächlich sind etwa mehrere Kisten Bücher und Hörbücher verkauft worden, pro Buch mindestens ein Euro, oft aber auch deutlich mehr. Und die Besucher des Pfarrfestes waren in Geberlaune – was sicher auch an dem herrlichen Wetter lag – denn es kamen mehr als 500 Euro zusammen, die eins zu eins in das Büchereiprojekt für Obiya Palaro in Uganda fließen.

Wenn am 14. Oktober drei Vertreter unserer Gemeinde, Thomas Stählker, Georg Altrogge und Ulrich Schmitz-Hövener, nach Afrika fliegen, um St. Mauritz Obiya Palaro zu besuchen, so haben sie neben einigen gebrauchten Blechblasinstrumenten für die Jugend-Brass-Band vor Ort auch eine nagelneue Trompete im Gepäck, die durch Spenden finanziert worden ist und von unserem Stiftstrompeter, Thomas Stählker,  als Gastgeschenk überreicht werden wird. Thomas Stählker will mit den Jugendlichen in Obiya Palaro  musizieren, ihre Musik kennenlernen und ihnen auch unsere nahebringen.

Wenn das nicht Entwicklungs-zusammenarbeit auf Augenhöhe ist.

Die Uganda-Hilfe St. Mauritz freut sich über das vielfältige Engagement aus der Gemeinde und sagt im Namen der Freunde in St. Mauritz Obiya Palaro: Danke – Apwoyo!

„Hier werden die Tupfer für die Medizinstation noch selbst gemacht …“ Ein Erfahrungsbericht aus dem Norden Ugandas

Bei wahrhaft afrikanischen Temperaturen haben doch fast 40 Interessierte den Weg ins Pfarrheim St. Mauritz gefunden, um dort auf Einladung der Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. Luzia Bruns zuzuhören, die von ihrer Zeit in der Partnergemeinde St. Mauritz Obiya Palaro im Norden Ugandas erzählte. Und das tat die 19-jährige so lebendig und begeistert, dass der Abend wie im Fluge verging. Ob es das afrikanische Essen oder die Stammessprache, Alltagsgewohnheiten, Feste oder ihre Arbeit in der Medizinstation waren – Luzia, eine ehemalige Messdienerin der Gemeinde St. Mauritz Münster, wusste ihre Zuhörer zu fesseln. Wer weiß hier z.B. schon, dass Tupfer in der Medizinstation mit eigenen Händen aus großen Wattebahnen gerollt werden müssen und nicht – wie bei uns – gebrauchsfertig zur Verfügung stehen. Oder dass die Stammessprache – Luo – sehr schwierig ist und etliche Wörter kennt, die – nur minimal anders betont –  etwas völlig anderes heißen: Apwoyo z.B. ist ein afrikanischer Gruß, betont man das Wort aber nur ein wenig anders, so spricht man plötzlich von einem Hasen. Ach ja, übrigens hat Luzia mehrfach versichert, dass die Tupfer nach dem Rollen immer noch desinfiziert werden…

Neben den Geschichten halfen auch die sehr aussagekräftigen Fotos die Zuschauer und -hörer in die Erlebnisse Luzias im Norden Ugandas geradezu hinein zu katapultieren. Bei hin und wieder auch kritischen Anmerkungen spürte man  immer Luzias grundsätzliche Begeisterung für Land und Leute und ihre nächste Reise ist bereits für 2017 geplant. Dann möchte sie evtl. schon ihr Projekt, eine kleine Bücherei für St. Mauritz Obiya Palaro, Wirklichkeit werden lassen. Wenn Sie Luzia dabei helfen wollen, können Sie auf der Homepage der Uganda-Hilfe St. Mauritz nachlesen, wie Sie spenden können.

 

Eine ganz besondere Freude machte allen anwesenden Mauritzern Pater Ernst Schmitt, der Luzia noch als Messdienerin seiner damaligen Gemeinde kennt und es sich nicht nehmen lassen wollte, an ihren Erfahrungen in Uganda teilzuhaben und deshalb in seine alte Gemeinde St. Mauritz gekommen war.

PS:

Übrigens Luzia wird am Pfarrfest am 25.09.2016 mit dabei sein und für ihr Projekt werben:

Die Pfarrbücherei St. Mauritz verkauft Bücher zu Gunsten der Partnergemeinde in Norduganda. Der Erlös geht 1:1 in das Büchereiprojekt von Luzia!!

Die Uganda-Hilfe St. Mauritz auf dem Tag der Offenen Tür / Sommerfest im und am Johannes-Hospiz Münster

Das war wahrhaftig ein SOMMERfest: Temperaturen von weit über 30 Grad machten das Fest zu einer schweißtreibenden Veranstaltung für alle Beteiligten, für Gäste, Künstler und Mitarbeiter, was der guten Laune aber keinen Abbruch tat.

Christoph Tiemann, aus dem WDR bekannter Kabarettist, führte gut gelaunt und humorig durch das abwechslungsreiche Programm: Die Zwillinge und die Blechgang, Liedermacher Stephan Krawczyk, eine Tombola mit großartigen Preisen und ein Zauberer war auch unterwegs. Und für leckere Verpflegung war bestens gesorgt: Vom Grillwürstchen oder Putensteak mit Salat bis zum leckeren Kuchen oder frisch gebackenen Waffeln war alles dabei. Und dürsten musste man bei den hoch-sommerlichen Temperaturen natürlich auch nicht, denn das Getränkesortiment war groß: gut gekühltes Pumpernickel- und Überwasser-Bier von der Brauerei Gruthaus, sowie Wein, Wasser und Kaffee zum Kuchen wurden von freundlichen Mitarbeitern unermüdlich ausgeschenkt.

Und mittendrin: Wir, die Uganda-Hilfe St. Mauritz, eingeladen als gute Nachbarn aus der Gemeinde St. Mauritz.  Es war ein wunderbarer Tag für uns, denn erstaunlich viele Besucher interessierten sich nicht nur für die Hospizarbeit sondern auch für unser Projekt, das auf einem großen Flachbildschirm und einer Info-Stellwand präsentiert wurde. Auch unser Angebot an afrikanischen Handarbeiten, bunten afrikanischen Stoffe und Ketten zog die (meist weiblichen) Kunden magisch an. Zwei typisch afrikanische Kinderhemden, bedruckt mit Elefanten, Giraffen und Affen, treten einen ganz besonders weiten Weg an, denn eine Besucherin schickt sie ihren Patenkindern im fernen Australien. Wie immer erfreuten sich besonders auch die kleinen Engel aus der Rinde aus Bananenstauden großer Beliebtheit: Ein Engel, ein Euro – eine überschaubare Ausgabe, mit der viele Besucher unsere Arbeit unterstützten.


Am Ende des Tages konnten sich die Uganda-Hilfe über eine wirklich schöne Summe freuen, von der sie die Hälfte an das Johanneshospiz spendet; der Rest fließt eins zu eins in unsere Partnergemeinde St. Mauritz Obiya Palaro in Norduganda.

Ein besonderes DANKESCHÖN gilt Herrn Prinz, dem Geschäftsführer vom Johanneshospiz, dass die Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. Gast des Sommerfestes sein durfte.

Sponsorenlauf des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums hat 11.700,00 Euro erbracht Insgesamt wurden 3850 Runden und somit 2695 Kilometer gelaufen.

Die Schulgemeinde des AWG ist stolz auf dieses Ergebnis und freut sich, die Gemeinde St. Mauritz Obiya Palaro mit dieser Summe beim Bau eines kleinen Krankenhauses unterstützen zu können.

Schon Anfang des Jahres rückte das Uganda-Projekt wieder einmal in den Fokus des Interesses am AWG: Bei seinem Besuch in Warendorf informierte Father Cyprian Schüler und Lehrer über das aktuelle Anliegen, die Medizinstation in Obiya Palaro zu einem Krankenhaus auszubauen.
Nachdem ein Sponsorenlauf beschlossene Sache war, begannen die Vorbereitungen:
Die Schülerinnen und Schüler bemühten sich eifrig um Sponsoren: Sie wandten sich an Verwandte, Freunde, Bekannte und Nachbarn und ließen sich deren Spendenbereitschaft bescheinigen. Auch der Getränkehandel Holtkamp aus Warendorf beteiligte sich mit Wasserspenden an der Aktion. Die Schulband probte flotte Gute-Laune-Songs, um die Läufer anzuspornen zu können, und die Klasse 7 gestaltete eigene T-Shirts mit der Aufschrift „AWG für Uganda“.
Nach einer wetterbedingten Verschiebung des Sponsorenlaufes um ein paar Tage war es dann Ende April soweit: Die Flagge Ugandas wehte vor blauem Himmel über dem AWG, in der Halle der Schule war der Stand mit Produkten aus Uganda geöffnet, die Band spielte und Schüler und Lehrer starteten bei sonnigem wenn auch kaltem Wetter auf die 700 Meter langen Runden um ihre Schule.
Und es wurden Rekorde aufgestellt: Bei den Lehrern lag die Höchstrundenzahl bei starken 20, bei den Schülerinnen und Schülern bei sagenhaften 25 Runden. Die Schüler der SEK I sind alle sehr fleißig gelaufen, aber die 7 und die 9b sind die Klassen, in denen im Schnitt die meisten Runden gelaufen wurden, nämlich 11,5 Runden. Ihr Preis ist zwar kein Pokal, aber ein Preis, den Schüler sicher auch sehr zu schätzen wissen: Ein Tag ohne Hausaufgaben!
Diese Aktion für Afrika hat Spaß gemacht, und dass dazu noch 11.700,00 Euro zusammengelaufen worden sind, ist einfach super. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen schönen Erfolg ermöglicht haben!
In Uganda sind die Bauarbeiten für den Ausbau der Medizinstation zu einem Krankenhaus in vollem Gange und die Menschen aus Obiya Palaro sind glücklich über die verlässliche Unterstützung durch das AWG. Besonders Father Cyprian lässt Grüße ausrichten: Er wäre gern dabei gewesen und will bei seinem nächsten Besuch die gelaufene Strecke unbedingt auch absolvieren, um zu sehen, wie viele Runden er denn geschafft hätte…

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Vertreter der SV des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums sind stolz auf die beeindruckende Summe von 11.700,00 Euro, die beim Sponsorenlauf für das Uganda-Projekt zusammengelaufen wurden.